
Auch im Film um die etwas in die Jahre gekommene Sex and the City
Clique, dreht sich, wie gewohnt, alles um die Liebe. So scheinen die
vier Mädels, diese inzwischen gefunden zu haben. Unter tosendem
Beifall erklangen die ersten Töne der beliebten Serienverfilmung.
Samantha, Carrie, Charlotte und Miranda betreten die Bühne und
repräsentieren stolz Mittvierzigerinnen, die nach wie vor aktiv
im Leben stehen. Sexy wie immer, scheinen sie in Ney York auch in
Sachen Liebe angekommen zu sein. Erst als Carries große Liebe
Big auf der Straße von einem Strauß Rosen geschlagen wird,
wendet sich das Blatt und es stellt sich die Frage: Was passiert eigentlich
wenn man die Liebe gefunden hat?
Begleitet vom Markenversprechen der vier Freundinnen, einem Mädchen
aus St. Luis und dem so lieb gewonnen Leiden mit Stil, durchlebt auch
der geneigte Kinobesucher die emotionalen Tiefschläge der New
Yorker In-Clique mit einem lachenden und weinenden Auge.
Aber seid beruhigt, Hollywood wäre nicht Hollywood ohne Happy
End, oder doch?
Ich sag nur, schnappt euch eure Freundinnen, kramt Mini und Absatzschühchen
aus dem Regal, kauft euch ein prickelndes Getränk mit Sprudel
und ab in diesen Film.
Und wenn euch in der U-Bahn nach Hause eine Horde betrunkener
Abiturienten begegnet, ein unheimlich schlecht spielender Trompeter
nach Geld fragt, Ost vs. West mal wieder thematisiert wird und ihr dennoch
dem Gedanken an die Schönheit der Liebe nicht entkommt, ist für
einen kurzen Moment "Sex and the City" in euch.
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